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Clown Hubs
Hubs wohnt jetzt, wie alle Clowns, in Clownshausen. Zuerst flog er auf einer Wolke über die Erde. Als er dann endlich reif war sprang er hinab auf den Regenbogen und rutschte direkt nach Clownshausen. Die Regenbogenrutsche führt zu einer weichen, weißen, runden, federnden Federwiese. Sobald jemand dort landet, klingeln winzig kleine Glöckchen, die an jedem einzelnen Federchen angebracht sind. Blitzschnell stehen alle Clowns und alle Tiere um die Federwiese herum und schauen sich den neuen Clown an. Zur Begrüßung gibt es einen kräftigen Pups von allen! „Hubs!“ ertönt es ganz leise aus der Federwiese. Alle sind still. „Huuubs?“ fragende Blicke gehen im Kreis herum. „Ja, ganz einfach HUBS!“ sagt Hubs und gibt auch einen lauten Pups von sich. Jetzt lachen alle und freuen sich und rufen zusammen: “Herzlich willkommen in Clownshausen, lieber Hubs!“ Gemeinsam springen sie auf die federnde Federwiese und hopsen. Hubs hopst auch. Sie hopsen und hopsen und hopsen bis Hubs so hoch hopst, dass er in der Krone vom Lindenbaum stecken bleibt. „Hubs“, sagt Hubs leise und schaut verwirrt um sich. Schnell bauen die Clowns eine Leiter. Paul klettert auf Peppis Schultern, Nitzi auf Pauls Schultern und Nina auf Nitzis. Nina fasst Hubs Fuß und rüttelt und schüttelt bis der Baum Hubs endlich loslässt. Hubs fällt und reißt Nina, die noch an seinem Fuß hängt, mit sich. Nacheinander purzeln die Clowns herunter und landen als Clowns-Sandwich auf der Federwiese. Jetzt soll Hubs endlich sein neues Zuhause kennen lernen. Hubs darf auf dem Zebra Fridolin reiten und alle anderen laufen nebenher, um Hubs zu seinem neuen Haus zu führen. Als sie am Sprechenden Brunnen vorbeikommen, steht der Bürgermeister von Clownshausen davor und weint fürchterliche Tränen. Kurz nur begrüßt er den neuen Clownsbürger und weint kräftig weiter. „Was ist denn passiert?“ fragen ihn die Clowns. „Huhuhuuuuuu, der Brunnen hat seine Stimme verloren! Huhuhuhuuuuuu!“
Da springt Hubs vom Zebra, stolpert zum Brunnen, klettert auf die runde Brunnenmauer, hängt sich, wie eine Fledermaus, ins Brunnenloch und schaut nach. Plötzlich ist nur ein leises „Hubs!“ zu hören. Er guckt hervor hebt seine rote Schildmütze und greift nach seinem Schraubenhammersägenwerkzeugschlüssel. „Sie ist eingeklemmt! Die Brunnenstimme!“ sagt Hubs und taucht unter, in den Brunnen. Dann ist nur noch ein grauenhaftes Klopfen und Quietschen zu hören, ein Wackeln und Ächtzen, ein dumpfes Blubbern und schließlich – Nichts - einfach nichts mehr. Besorgt schauen die Clowns, der Bürgermeister und die Tiere in den Brunnen hinein. In dem Augenblick schießt ein kräftiger Wasserstrahl aus der Tiefe und wirbelt Hubs in die Höhe. „Jolorohidiiiiiii, Jolorehidiiii, Jolodidididiiiiiii – ich bin wieder hiiiiiiiii!!!!“ ertönt die wunderschöne Brunnenstimme wieder. Hubs hat die Stimme befreit. Langsam lässt der Wasserstrahl Hubs hinunter auf den Boden. Dort liegen alle anderen nass gespritzt und glücklich. Der Bürgermeister gratuliert Hubs und sagt: “Da du so gut reparieren kannst, soll deine Straße nach deinem Werkzeug benannt werden: Schraubenhammersägenwerkzeugschlüsselstraße! Und jetzt geh nach Hause.“ Dann führen die Clowns Hubs zu seinem neuen Haus. Als er die Tür öffnete, stürzen die Treppe und die Wand zusammen. Hubs freut sich. Nun kann er endlich zu Hause sein und von morgens bis abends reparieren.
Am Abend kommen dann die Clowns und der Bürgermeister zu Hubs.
„Hiermit wirst du zum Oberreparationsmeister von Clownshausen ernannt. Zum Dank wollen wir jetzt in deinem neune Haus ein Fest feiern!“ „Hubs“, sagte Hubs und ist überglücklich
Und ein Mal in der Woche geht Hubs, wenn er nicht gerade repariert, mit seinen Clownsfreunden in die Kinderklinik Heilbronn, um die kranken Kinder zu besuchen. |